Bundesrat Entschädigungen Airlines

Skycop unterstützt Bundesrats-Pläne für automatische Entschädigungen

 

Passagiere sollen Entschädigungen einfacher und schneller erhalten

 

Für verspätete oder ausgefallene Flüge werden nach der EU-Richtlinie 261/2004 bis zu 600 Euro Entschädigung an den Fluggast fällig. Bisher gibt es bei der Zahlungsbereitschaft der Fluglinien erhebliche Unterschiede. Manche Fluglinien machen kaum oder keine Probleme, während andere das Verfahren unnötig in die Länge ziehen. Ein Beschluss des Bundesrates vom Dezember 2018 (571/18) sieht daher vor, die Entschädigungsansprüche von Fahrgästen zu vereinfachen bzw. zu automatisieren.

Die Airlines stehen nun vor zwei Problemen: Einerseits sind sie bisher nicht dazu verpflichtet, Rückstellungen für die Entschädigungen vorzunehmen. “Manche Airlines haben daher schlicht nicht genug finanzielle Reserven, um alle Ansprüche zu bedienen”, weiß Lukas Rasciauskas, CEO von Skycop. Das Flugentschädigungsunternehmen fordert daher, dass eine Versicherung für die Entschädigungen bei den Fluglinien Pflicht wird.

Doch auch zahlungswillige Airlines stehen vor dem Problem einer schnellen und unkomplizierten Abwicklung der Vielzahl an Entschädigungen. In das bisherige Verfahren zur Prüfung von Entschädigungsansprüchen sind in der Regel zahlreiche Akteure bei der Fluggesellschaft eingebunden, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Dieser komplexe Prozess kann mithilfe von Dienstleistern wie Skycop automatisiert und deutlich vereinfacht werden.

Skycop bietet sein technologisches Know-How, seine Erfahrung im Umgang mit Forderungen und seine Expertise in der Kundenkommunikation denjenigen Airlines an, die ihr Entschädigungsmanagement verbessern wollen. Mit Blick auf die weiterhin zahlreichen zahlungsunwilligen Airlines bremst Skycop CEO Lukas Rasciauskas jedoch die Erwartungen: „Erst wenn sich die Zahlungsbereitschaft aller Fluggesellschaften verbessert und jeder Passagier die ihm zustehende Entschädigung kennt, ist das Problem, dass viele Passagiere um ihre Entschädigungszahlung gebracht werden, tatsächlich gelöst“, so Rasciauskas. “Bis zur Umsetzung des Bundesratsbeschlusses in ein Gesetz könnten nämlich noch Jahre vergehen. So lange werden wir mit allen Airlines, die sich weigern zu zahlen, vor Gericht und in der Öffentlichkeit kämpfen”, so der CEO von Skycop.

Dienstleister wie Skycop werden also auch zukünftig von grundlegender Bedeutung für die Abläufe bei der Flugentschädigung sein. Möglichkeiten, direkt mit den Fluggesellschaften zusammenzuarbeiten, bieten sich beispielsweise bei der Erstellung einer genauen Bilanz der Entschädigungen für eine Fluggesellschaft, bei der Übernahme der Kommunikation mit den Kunden oder bei der Überweisung der finalen Beträge, die den Passagieren geschuldet werden.