Amadeus erhöht das Kapital und legt Verpflichtungen in Höhe von 1.500 Millionen fest

Amadeus hat eine Emission von Wandelanleihen für 750 Millionen Euro aufgelegt und angesichts der Auswirkungen der Coronavirus-Krise eine Erhöhung des Grundkapitals um weitere 750 Millionen Euro vorgenommen.

Das Unternehmen hat gestern zwei beschleunigte Vermittlungsprozesse gestartet, um diese beiden Operationen durch eine von J.P. Morgan als einzige global koordinierende Einheit und als Vermittlungsstelle sowie Citigroup und Crédit Agricole CIB als Vermittlungsstellen.

Nach den Informationen, die das Unternehmen an diesem Freitag an die National Securities Market Commission (CNMV) übermittelt hat, ist der Nennbetrag der Kapitalerhöhung auf 192.307,69 Euro bei Ausgabe von 19,23 Millionen Aktien zu einem Preis von a gestiegen Preis von 39 Euro je Aktie, davon 38,99 Euro der Ausgabeprämie und 0,01 Euro dem Nennbetrag.

Dieser Ausgabepreis entspricht einem Abschlag von 5,8% gegenüber dem Preis, zu dem die Amadeus-Aktie gestern geschlossen hat (41,39 Euro).

Der Prozentsatz des Aktienkapitals von Amadeus, der durch die Kapitalerhöhung repräsentiert wird, beträgt vor der Transaktion ungefähr 4,5% und nach der Transaktion ungefähr 4,3%.

Das Unternehmen, das erwartet, die neuen Aktien um den 8. April an die Anleger auszuliefern, hat eine Nichtübertragungsverpflichtung (Lock-up-Verpflichtung) gegenüber der globalen Koordinierungsstelle und den Platzierungsstellen getroffen, vorbehaltlich der üblichen Ausnahmen Art der Verpflichtungen für einen Zeitraum, der am Tag des Platzierungsvertrags beginnt und nach Ablauf von 90 Kalendertagen seit der Aufnahme der neuen Aktien in das Börsenverbindungssystem endet.

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Bei Verpflichtungen wurde der Nennbetrag ebenfalls auf 750 Millionen Euro festgesetzt. Der Nennwert der Verpflichtungen beträgt jeweils 100.000 Euro, sie werden zum Nennwert ausgegeben und haben einen Kupon von 1,5%, der alle sechs Monate bei Fälligkeit in identischen Raten zu zahlen ist.

Sofern nicht zuvor umgewandelt, abgeschrieben oder zurückgekauft und storniert wurde, erklärt Amadeus, dass die Verpflichtungen am 9. April 2025 zum Nennwert abgeschrieben werden.

Die Anleihen können zum anfänglichen Wandlungspreis, der auf 54,60 Euro festgelegt wurde, in Aktien umgewandelt werden, was einer Prämie von 40% gegenüber dem Aktienemissionspreis bei der Kapitalerhöhung entspricht. Der anfängliche Wandlungspreis der Anleihen unterliegt den üblichen Anpassungen.

Die den Verpflichtungen ursprünglich zugrunde liegenden Aktien machen nach der Kapitalerhöhung rund 3% des gesamten Grundkapitals von Amadeus aus. Die Gesellschaft wird vor dem 9. Mai 2020 die Zulassung zum Handel der Verpflichtungen an der Frankfurter Börse beantragen.

Das Unternehmen und die Vermittlungsstellen haben an diesem Freitag einen Zeichnungsvertrag in Bezug auf die Verpflichtungen unterzeichnet. Um die Deckung bestimmter Anleihegläubiger zu erleichtern, wurden rund 1,35 Millionen Aktien platziert, was 0,3% des Grundkapitals der Gesellschaft nach der Kapitalerhöhung entspricht. Der Preis von 39 Euro pro Aktie entspricht dem Preis von die gleichzeitige Kapitalerhöhung der Gesellschaft.

Die Zeichnung und Auszahlung der Verpflichtungen wird voraussichtlich am oder um den 9. April 2020 erfolgen.

Das Unternehmen und seine Tochterunternehmen haben eine Lock-up-Verpflichtung übernommen, die der für die Kapitalerhöhung unterzeichneten ähnelt.